RP PVP Server

Stygien

Hauptstadt: Luxur
andere bekannte Städte: Khemi, Kheshatta, Harakht, Sukhmet
Götterglauben: Set und sein Pantheon
Regierungsform: Monarchie (Pharaoh Ctesiphon),
tatsächlich aber Theokratie
Gesellschaftsform: strenges Kastensystem
Technische Entwicklung: altes Ägypten
Icon Set

“Der Gedanke an Set und die Kinder Sets, die einst die Erde beherrscht hatten und jetzt in ihren dunklen Grabkammern unter den schwarzen Pyramiden schlummerten, war grauenvoller als ein Alptraum.”
- Robert E. Howard


Fakten am Rande
- eine Kultur die mehr als 1500 Jahre besteht
- Stygien wird auch ‘Schlange des Südens’ genannt
- es gilt als Land des Schreckens, der dunklen unheimlichen Bedrohungen
- praktiziert wird ein fanatischer Glaube an Set und gelebt ein immenser Durst nach Wissen in Bezug auf Tod und Unsterblichkeit
- Stygier reisen selten, Fremde werden in ihren Landstrichen kaum geduldet
- Herabwürdigung von Fremden ist eine Selbstverständlichkeit in der stygischen Kultur, auf Handel wird im Zweifel verzichtet
- der Brauchtum und die Religion Stygiens ist für Fremde abschreckend
- Stygien ist nicht auf Reichtum aus anderen Ländern angewiesen
- einst sorgten die Armeen und ihre bronze- oder kupferfarbenen Streitwagen über die Grenzen Stygiens hinaus für Angst und Schrecken
- heute ist es die Magie, welche mehr als alles andere gefürchtet wird

Stygier und ihre Kasten
- Nobelkaste
- groß, dunkelhaarig, helle Haut
- verlassen ihr Land nicht
- gering an Zahl
- bevorzugen ein Leben in Abgeschiedenheit und im Rausch des Lotus

Mittelkaste oder Aristokratie
- stygische Aristokratie und herrschende Macht
- groß und dunklere Haut, dunkles Haar, Hakennase (hauptsächlich Männer)
- Gelehrte und Priester gehen aus ihr hervor


Bauernkaste
- kleiner, dunkelhäutig, kräftige Statur
- Aristokratie unterdrückt sie und schürt durch Angst Unterwürfigkeit
- existieren um zu dienen, stillen den Hunger der großen Schlange
- Verfehlungen enden oft in grausamen Toden


Stygier und ihre Priesterschaft des Set
- eine blutige Religion
- von Hyborianern verachtet als Erzfeind Mitras
- Verehrung in großen Opferfesten, Menschenopfer sind gang und gäbe
- eine Schlange gilt als heilig, es ist ehrenvoll durch ihren Biss zu sterben und eine Schlange zu töten wird mit dem Tode bestraft
- Rituale um Set zu ehren sind ein gut gehütetes Geheimnis
- die Priester des Set beherrschen gemeinhin alle Magie, verfolgen oftmals eigene Ziele und wenden Furcht und Schrecken an um sie zu verwirklichen
- die mächtigsten Priester gehören dem schwarzen Ring an
- beinahe alle politischen Ämter werden von Priestern ausgefüllt um die Vormachtstellung im Land zu gewähren


Stygier und Magie
- Meister des Okkulten und Hüter teuflischen Wissens
- Beherrschung der magischen Künste, nahezu unerreicht in der hiesigen Welt
- Intelligenz und Gerissenheit wird mehr geschätzt als rohe Kraft
- der schwarze Ring ist ein Zirkel aus mächtigen Magiern, angeführt von Thoth-Amon, welcher den Ring von Set trägt
- Gräber werden mit Spruchmagie geschützt


Stygier und Fremde
- Jeder Fremde ist des Todes, so heißt es
- entweder sie werden ermordet (ohne das es einen Grund braucht) oder Set in einer Zeremonie als Opfer gebracht
- einzige Ausnahme ist Khemi als Hafen- und Handelsstadt, Händler dürfen dort tagsüber Handel treiben, des Nachts müssen sie auf ihre Schiffe zurückkehren


Stygische Wirtschaft
- Fischerei, Viehzucht, wenig Ackerbau
- Hauptsächlicher Reichtum des Landes durch Herstellung von Zauberamuletten, Talismane, Rauschmittel, Reagenzien zu medizinischen oder magischen Zwecken
- Handel von Seide und Stahl
- Meisterhafte Bearbeitung von Bronze, Kupfer und Elfenbein


Stygier und ihre Speisen
- Hauptsächlich Speisen aus Getreide (Fladenbrot) oder Hülsenfrüchte (Bohnen), süßes Backwerk ist unglaublich beliebt
- Fleisch ist selten und besonders geschätzt, Hammel- oder Lammfleisch im besonderen, selten Geflügel, Hülsenfrüchte dienen als sättigende Beilage
- Honig ist sehr teuer und besonders begehrt - Milchprodukte wie Schafskäse und säuerlicher Quark werden ebenfalls oftmals gegessen, wie auch Zitrusfrüchte
- Bier wird am häufigsten konsumiert, Tee erfreut sich einiger Beliebtheit, seltener schwerer süßer Wein

Stygische Kleidung
- meist aus Leinen oder Seide bestehend
- einfache Arbeiter, Fischer oder Bauern tragen bei der Arbeit meistens nichts, wenn überhaupt ein Lendenschurz, unter Umständen ziehen sie eine Art Kleid an um ihrem Beruf entsprechend gekleidet zu sein, Frauen tragen einfache Kleider, die meist bis zur Brust oder darüber reichen
- einfachen stygischen Männern ist das Tragen von Schwertern untersagt, allenfalls ist ein kurzes Messer gestattet
- Adelige tragen meist durchsichtige Leinenkleidung, kombiniert mit einem halb-gefalteten Kilt, viel Geschmeide aus Gold, einige adlige Damen bemalen ihre Haut als einzige Kleidung und beschmücken sich zusätzlich mit Gold und Edelsteinen
- Pfeil und Bogen, Speer und Kurzschwert oder Messer aus Bronze sind Waffen der Wahl für den Adel
- Nacktheit ist in Stygien nichts ungewöhnliches
- Priester waschen sich mehrmals täglich um Set rein zu begegnen, ebenfalls entfernen sie ihre Körperbehaarung, sie tragen keine Wolle oder Leder

Stygier im Exil
Während ein Mitglied der niederen stygischen Kaste in der Lage sein sollte, mit den unwirtlichen Umständen des Exils zurecht zu kommen, liegt in seiner erworbenen Unterwürfigkeit das Potential wieder in diese Art der Abhängigkeit zu geraten. Ein Leben lang unterdrückt zu werden ist nichts, was man einfach von sich schüttelt. Ein Mitglied der höheren Kaste hat eventuell körperliche Defizite und daher
Schwierigkeiten das Exil generell zu überleben. Hinzu kommt seine durch Herkunft bedingte Arroganz, welche den Umgang mit fremden Völkern erschwert. Solange man sich diesen Stand nicht wieder erarbeitet hat, sollte man Vorsicht walten lassen.
Hyborianer verstehen die Anbetung der großen Schlange nicht. Hier liegt viel Potential für Konflikt-RP. Um den Groll Sets nicht auf sich zu lenken, sind gerade Priester dazu angehalten dem Schlangengott dennoch Opfergaben anzubieten. Die barbarische und grausame Welt des Exils bietet dahingehend einigen Spielraum. Es liegt sicher auch daran, in welchem Umfeld sich dieser Priester bewegt. Hat er
Gleichgesinnte um sich geschart, steht einer Opferzeremonie nichts im Wege. Lebt er aber, weil er den Schutz braucht, unter Andersgläubigen, ist Fingerspitzengefühl gefragt.

Ein Priester im Exil
Durch Set wird dem Priester Einsichten und Macht gewährt, entsprechend ist es unerlässlich seiner Gottheit zu huldigen und Opfer anzubieten. Ob ein Ritual gelingt, hängt vom Wohlwollen des Gottes ab. Durch das Armband wird Magie eingeschränkt, was den Glauben und die Gaben eines Gottes umso wichtiger macht. Nicht nur das dem Priester eine gewisse Immunität gegen Gifte gewährt wird, so ist
er auch in der Lage Visionen zu empfangen. Dabei hilft es sicherlich sich dem Rausch von Lotus hinzugeben und/oder mit Blut Zeichen des einen Gottes auf die eigene Haut zu malen.
Möchte man ein Wunder wirken, wird der angerufene Gott ein entsprechendes Opfer fordern.


Als Beispiel: Ein Stummer erhofft sich von dem Gott seine Stimme zurück. Der Priester lässt den eigentlich rechtschaffenen Mann einen Menschen töten und sein Herz opfern, so ein Band zwischen Set und dem Bittsteller knüpfend. Um die Macht eines Gottes oder dessen Willen zu unterstreichen genügen oft einfache Stilmittel, die auch als Sinnestäuschung abgetan werden können:
Aufkommender Wind, der die Schatten bewegt und Kerzen löscht, fernes Zischen von Schlangen, ein Grollen des Himmels.
Durch Wissen um Okkultes, Magie und Alchemie sind Priester auch ohne Magie mächtige Verbündete oder unerbittliche Feinde

Weitere Quellen für interessierte Leser (für Informationen zu: Götter, Kasten uvm.)

http://aoc.wikia.com/wiki/Stygian

http://sp-community.de/wiki/pmwiki.php/Hyboria/Stygia

by Gretha