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Set

Allvater, große Schlange, dunkler Herrscher

Heimat: Stygien, Gebiete in Shem und Kush
Symbol: Eine geschuppte Schlange, die ihren eigenen Schwanz im Maul hat
 
Icon Set

Die Herrschaft der großen Schlange ist in Stygien unangefochten und die Priesterschaft regiert mit grausamer und strenger Hand. Trotz der Monarchie, zieht die Theokratie die Fäden und bestimmt die Geschicke des dunklen Landes.
Sets Pantheon besteht aus bösartigen Kreaturen, welche ihm untergeordnet sind.

Einstmals, so behauptet es Xaltotun (ein Hohepriester des Set), wurde die Welt durch die große Schlange erschaffen und beherrscht. Heutzutage ist sein Einfluss hauptsächlich in Stygien, Gebiete in Kush und Shem gegeben, er wird aber ebenfalls von dunklen Zauberern überall in Hyboria verehrt.

Sets Kult ist blutig. Menschenopfer sind allgegenwärtig und besänftigen die Gottheit, um dem stygischen Volk und seiner Priesterschaft wohlgesonnen zu sein. Überlieferungen reichen weit bis in vorsintflutliche Zeit zurück, in welchen steht das eine vormenschliche Rasse von den Stygiern niedergeworfen wurde. Set, welcher einstmals in Menschengestalt auf der Erde wandelte, schuf diese alte und mysteriöse Rasse.
(Anmerkung: Eventuell ist hier das große Volk in Conan Exiles gemeint)

Set und sein Pantheon werden von den Hyborianern geächtet und als ‘böse’ betrachtet. Sie sehen in Set den Erzfeind Mitras und fürchten die grausamen und geheimnisvollen
Rituale der Priesterschaft der großen Schlange. Entgegen dem was die Hyborianer glauben, wird keineswegs das ‘Böse’ durch die Gläubigen des Set verbreitet. Viel mehr interessiert sich die Priesterschaft für nichts was jenseits ihrer Grenzen geschieht, es sei denn eine Bedrohung taucht am Horizont auf.

Die spezifischen Rituale zur Verehrung Sets sind ein gut gehütetes Geheimnis. Grausam und Finster sind Wörter, welche in diesem Zusammenhang stets fallen. Menschenopfer in großen Zahlen, Priester mit monströsen Masken, heilige Gegenstände wie schwarze Kerzen mit grünen Flammen, Stäbe mit bleichen Menschenschädeln - all das sind Erzählungen, welche nur im Flüsterton gesponnen werden und zu diesem Ruf beitragen.

Heilige Bestien, irdisch und dennoch anders geartet, sind ebenfalls Teil der dunklen Landen und der Priesterschaft. Große Pythons jagen durch die Gassen des schwarzen Khemis, in tiefen Gruben werden menschliche Gefangene hineingeworfen und als Opfergaben für Ungeheuer aus dem Abyss geopfert. Die Tempelanlagen werden durch riesige, unter Drogen gesetzte Pythons bewohnt, bereit die Verehrung und Opfergaben der Priesterschaft zu erhalten.

Fast alle Priester des Set sind Zauberer und sie terrorisieren ihr Volk genauso wie ihre Feinde. Ohne zu zögern opfern sie ihre eigenen Untergebenen um ihre Ziele, wie korrupt sie auch sein mögen, zu erreichen. Die mächtigsten Priester sind Mitglieder des schwarzen Rings. Diese Priester treffen sich an geheimen Orten, sowie in den verstreuten Pyramiden Stygiens, um ihre Rituale durchzuführen.

Die Pyramiden Stygiens, sehr wahrscheinlich erschaffen in vorsintflutlicher Zeit, dienen den Stygiern als Tempel und als Grüfte, wo die Elite Stygiens mumifiziert und aufgebahrt wird. Mumifizierung wurde bereits lange vor der großen Katastrophe durch die Stygier praktiziert, sogar noch bevor sie in die stygische Moderne kamen. Sie wird auch heute noch durchgeführt und symbolisiert den Glauben an das Leben nach dem Tod für all jene die ehrfürchtigen Glaubens an Set sind.

Quellenangabe:
Conan - Return to the Road of Kings


Der Glaube im Exil
Als Setgläubiger bekommt man es im Exil häufig mit Ausgrenzung, Unverständnis und Abscheu zu tun. Stygier reisen selten, diese Art der Ablehnung ist nichts was man gewohnt ist, ist es in der Heimat doch Alltag Set zu huldigen und sein Wohlwollen zu beschwören. Einfache kleine Opfergaben sollten als Anhänger des Glaubens genügen:
Tieropfer, Blut, teures Geschmeide.


Ein Priester im Exil, welcher Sets Wohlwollen und Blick auf sich lenken will, sollte andere um sich scharen und durch Verbreitung des Glaubens erreichen, das die große Schlange zufrieden ist. Je mehr Aufmerksamkeit man seitens seines Gottes wünscht, um vielleicht etwas Großes wirken zu wollen, sind die Opfergaben grausamer und in der Zahl häufiger. Set ist ein gieriger Gott, Menschenopferungen, blutige Herzen, Jungfrauen, welche schreiend auf seinem Alter gerichtet werden, befrieden seinen Hunger nur kurzfristig.


Generell ist die Ablehnung der Hyborianer nirgendwo spürbarer als im Exil, wo verschiedene Kulturen auf den Glauben Sets treffen und die Macht der Priester an keinem Ort der Welt geringer ist. List und Tücke, Heimlichkeiten und diverse
Ränkespiele sollten das Überleben sichern.

by Gretha